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Im Ballett war bis zur Gründung der "Academie Nationale de Musique et de Danse" durch König Ludwig XIV 1661 die Kleidung an den Alltagskostümen orientiert gewesen, die Tänzer trugen Brokatmäntel, Kniehosen und Seidenstrümpfe, selbst der Degen fehlte beim Tanz nicht. Mit der Professionalisierung des Tanzes und einer komplexeren Ballett-Technik, die kamen erste Forderungen nach einer neuen Ballett-Bekleidung auf. Es dauerte jedoch noch bis zur Zeit nach der Französischen Revolution 1789 bis sich eine fundamentale Änderung mit der Entwicklung vor allem einer neuen Beinbekleidung ergab. In dieser Zeit soll ein Kostümbildner der Pariser Oper namens Maillot die ersten Ballett-Strumpfhosen kreiert haben. Diese neue Mode verursachte einen großen Wandel im Ballett, eine viel größere Freiheit bei den Bewegungen war möglich geworden und die Tanztechnik konnte sich über ihre zuvor limitierten Grenzen hinaus entwickeln. (Noch heute wird der Name "Maillots" in Belgien und Frankreich für das Theater-Trikot und zum Teil auch als Bezeichnung für Strumpfhosen verwendet). |