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Bei
einer Untersuchung der umfangreichen textilgeschichtlichen Literatur
fällt auf, dass es über die Beinbekleidung so gut
wie keine Monografien gibt.
Einzelne
Ausnahmen sind etwa "Die Romantik des Strumpfes" (1936) von
E. Frowein, "Eine Kulturgeschichte des Strumpfes" (1949) von
Paul Wiethoff oder "Die Strumpfindustrie in Chemnitz und im
Chemnitzer Kreise" (1929) von Dr. F. Irmscher, wobei es sich
meist um kleinere Bücher von "Strumpf-Insidern" handelt.
Auch das 1992 erschienene Buch "Strümpfe - Mode, Markt
und Marketing" - und die von Susanne Buck an der Universität
Marburg 1995 erstellte und 1996 als Buch erschienene Arbeit
"Gewirkte Wunder, hauchzarte Träume von Frauenbeinen
und Perlonstrümpfen" berücksichtigen nur Teilaspekte.
Bis
heute liegt eine dem Stellenwert des Strumpfes entsprechende
Dokumentation nicht vor. Gründe dafür mögen auch
in der Eigenart des Strumpfes zu suchen sein, der lange unsichtbar
blieb und den Bereich des Intimen berührte, darüber
hinaus accessoirehaften Charakter hatte. Oder wurde bis heute
einfach die Chance verpasst, alltags- und zeitgeschichtliche
Entwicklungen an diesem ungemein interessanten Kleidungsstück
nachzuvollziehen?
Die
für das Deutsche Strumpf Museum maßgeblichen Quellen
sind neben technik-und kostümgeschichtlichen Werken vor
allem Zeitschriften und Fachmagazine.
Über
Strumpfmode-Tendenzen informieren ab dem 18. Jh. vor allem frühe
Modejournale wie z.B. "Der neuen Moden und Galanterie-Zeitung"
(Erfurt 1758-59), "Magazin für Frauenzimmer" (Straßburg
1782-89), "Journal des Luxus und der Moden" (Weimar 1786-1828),
"Journal für Fabrik, Manufaktur, Handlung und Mode" (Leipzig
1788-1808), "Journal des Dames et des Modes" (Frankfurt/Main
1798-1848), "Magazin des neuesten Geschmacks und Mode" (Leipzig
1798-1806), "Allgemeine Moden-Zeitung, eine Zeitschrift für
die gebildete Welt" (Leipzig 1799-1903), "Bazar", (Berlin 1855
- 1936).
Weitere
schriftliche Quellen, die allgemeine Strumpfmode sowie deutsche
Strumpffirmen betreffen, bieten vor allem die Zeitschriften
"Strumpf und Socke" (1952-1962)
und die seit 1946 bestehende "Textil-Wirtschaft" (Frankfurt).
Dem Deutschen Strumpf Museum liegt ein Großteil genannter
Zeitschriften zur Auswertung vor.
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