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Die Geschichte von John:

"Sehr geehrte Damen und Herren

Es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber hier ist endlich meine Geschichte wie ich zur Feinstrumpfhose kam:

Ich hatte das Vergnügen mit 4 älteren Schwestern aufzuwachsen, darum war ich schon als Junge gewohnt Strumpfhosen zu tragen. Lange Unterhosen habe ich nie gehabt und bis jetzt auch noch nie getragen.

Denn damals war es aus Sparsamkeit und weil man es sich schlichtweg nicht leisten konnte absolut üblich, das die jüngeren Kinder die Bekleidung der älteren Geschwister auftrugen. Natürlich gab es Grenzen, aber Strumpfhosen wurden ganz selbstverständlich als Kinderbekleidung angesehen uns so war ich bei weitem nicht der einzige Junge der die Strumpfhosen seiner Schwestern auftragen musste.

Natürlich gab es auch mal eine neue Strumpfhose, ich kann mich noch gut erinnern dass ich mit 5 Jahren zu Weihnachten eine dunkelblaue Helanca Strumpfhose und eine Tafel Schokolade von meiner Großmutter bekam. Das Geschenk war sehr beliebt, denn ich hasste die selbstgestrickten Strumpfhosen und ich fühlte mich wie ein König in dieser mollig weichen Strumpfhose und meine Mutter konnte ihr Haushaltsbudget entlasten.

Am Anfang der 70er Jahre wurden dann die Feinstrumpfhosen für Mädchen populär und natürlich machten meine älteren Schwestern diese Mode mit. Zuerst waren es hautfarbene Strumpfhosen, aber mit der Zeit setzten sich immer mehr auch farbige Modelle durch. Die 70er Jahre waren eine sehr farbige Zeit und so gab es diese Strumpfhosen in allen möglichen und unmöglichen Farbtönen.

Für mich als Junge waren Feinstrumpfhosen natürlich tabu, aber ich hätte auch gerne welche getragen und darum habe ich meine Schwestern und alle anderen Mädchen um ihre farbigen Feinstrumpfhosen beneidet. Mein größter Wunsch war es selbst einmal ein paar dieser Strumpfhosen zu tragen. Ich traute aber nicht zu fragen und so ging der Wunsch auch nicht in Erfüllung, so dass ich mit äußerst schlechtem Gewissen, eine Feinstrumpfhose aus dem Schrank meiner um 5 Jahre älteren "Lieblingsschwester" auslieh. Natürlich waren sie viel zu groß, aber ich fühlte mich trotz des schlechten Gewissens sehr wohl darin. Es kam wie es kommen musste, denn gerade als ich die Strumpfhose wieder ausziehen wollte, stand meine Mutter und meine Schwester in der Zimmertür. Ich habe mich so geschämt, dass ich in Tränen ausbrach, vor allem meine ältere Schwester zeigte sich sehr verständnisvoll und tröstete mich. Meine Mutter meinte wohl dass diese Feinstrumpfhosen wohl eher Mädchenbekleidung seien, aber sie zeigte sehr viel Verständnis für ihren Jüngsten, so dass sie mir am nächsten Tag 3 Feinstrumpfhosen in meiner Größe mitbrachte, die ich zuhause tragen durfte. Ich war wie im 7. Himmel.

Als ich dann in die Oberstufe kam, waren Strumpfhosen für uns Jungs völlig tabu. Obwohl ich immer noch gerne Strumpfhosen trug, habe ich mich dem Gruppendruck gebeugt und meine Strumpfhosen nur noch heimlich zu hause getragen.

Ende der 70er Jahre waren die Strumpfhosen so populär so dass sie auch sehr viele Männer trugen. Ob bei der Arbeit oder in der Freizeit, Mann trug Strumpfhosen.

Es war für mich selbstverständlich eine sehr schöne Zeit und ich genoss sie sehr, aber ganz heimlich träumte ich immer noch davon Feinstrumpfhosen zu tragen.

Als ich dann einen Zugang zum Internet hatte, habe ich natürlich als einen meiner ersten Suchbegriffe "Strumpfhosen" eingegeben und war überrascht und natürlich hoch erfreut wie viele Homepages es zum Thema gab.

Ich habe nächtelang die Homepages angeschaut und fand plötzlich eine Seite die sich mit dem Thema "Feinstrumpfhosen und Männer" beschäftigte. Sofort habe ich die Seite eingehend durchstöbert und fand auch einige Kurzberichte über Männer und ihr Verhältnis zu diesem Bekleidungsstück. Obwohl ich mich jetzt wohler und bestärkter fühlte, weil ich anscheinend nicht der einzige Mann mit dieser Vorliebe war, hatte ich aber trotzdem nicht den Mut, vor meiner Partnerin mich zum Tragen von Feinstrumpfhosen zu bekennen.

Denn ich hatte Angst das sie mich mit dieser Vorliebe nicht mehr ernst nehmen oder sogar auslachen könnte.

So blieb es eine lange Zeit immer noch nur ein Wunsch Feinstrumpfhosen zu tragen, bis eines Morgens das unvorstellbare passierte:

Durch einen Arbeitswechsel, war ich in meinem neuen Job gezwungen den ganzen Tag zu sitzen oder zu stehen, was auf die Länge nicht ohne Folgen blieb. Ich litt an schweren, müden und dauernd aufgeschwollenen Beinen. Das war natürlich auch meiner Partnerin aufgefallen und als ich wieder einmal an einem Morgen über Beschwerden klagte, sagte sie zu mir: "Zieh doch eine Stützstrumpfhose an!"

Heute gehört die Feinstrumpfhose ganz selbstverständlich zu meiner Bekleidung und ich ziehe sie immer dann an wenn es mir Spaß macht oder wenn ich sie praktisch finde."

 

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