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Mit den Schwerpunkten "Beinbekleidung - Mode - Technologie" setzt sich das "Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte" das Ziel, eine möglichst umfassende Dokumentation zur Geschichte der Beinbekleidung, ihrer Herstellung und ihrer Hersteller, speziell der Gesamt-Entwicklung in Deutschland, zu bieten. In dem virtuellen Museumsgebäude werden Informationen über unsere Bestände und unsere Inhalte gegeben. Das virtuelle Museum wird nach Stand der inhaltlichen Aufarbeitung und nach Möglichkeiten der Umsetzung fortlaufend ergänzt, entsprechend sind die Abteilungen zunächst unterschiedlich bestückt. Updates der Seite werden in den "News" bekannt gegeben. Im virtuellen Museum kann selbstverständlich nur ein Ausschnitt aus unserer umfangreichen Sammlung und lediglich eine Auswahl von Schwerpunkten unserer beabsichtigten Themenwahl im späteren Museum präsentiert werden. Unsere Themenauswahl richtet sich auch nach den Interessensgebieten unserer Besucher die Sie maßgeblich in unserer Umfrage im "StrumpfCafé" im 2. OG (schwarzes Stockwerk) beeinflussen können. Es würde uns freuen, wenn sie unser Museum weiterempfehlen; Möglichkeit für Kritik und Anregungen finden Sie im Gästebuch, ebenfalls im "Strumpf-Café" im 2. Obergeschoss. Über die Anwahl der einzelnen Stockwerke gelangen Sie zu den Themenräumen, von dort in die einzelnen Themenbereiche. Über die Logos der das Projekt fördernden Firmen und Marken gelangen Sie auf deren Internetseite.
Zur momentanen Situation Liebe Besucher des Deutschen Strumpf Museums
In den letzten Monaten hat es leider einige Turbulenzen um das Projekt DSM gegeben, da der uns noch im Dezember 2004 zugesicherte Standort, aufgrund der Finanzsituation der betreffenden Gemeinde, die sich wohl extrem verschlechtert hat, inzwischen endgültig als gescheitert gelten kann. Wir haben fast zwei Jahre an diesem Standort festgehalten, daran gearbeitet und dafür geplant. Vielleicht hat der eine oder andere
Besucher eine konkrete Idee oder Anregung, einen möglichst zentral
gelegenen Standort für das Museum zu finden?
Wir sind für jeden ernst gemeinten Vorschlag dankbar. Entsprechend mussten unsere seit Dezember 2004 gehegten Hoffnungen, verstärkt an die inhaltliche Aufarbeitung der Deutschen Strumpfgeschichte und eine daraus resultierende entsprechende Umsetzung hier im Internet gehen zu können, zurückgestellt werden.
Was das Deutsche Strumpf Museum leisten kann: Die Bereitstellung eines kompletten Exponatbestandes für das Museum, die weltweit größte Sammlung an Textilien, Maschinen, Werbemitteln zur Geschichte der Beinbekleidung: Mit den Beständen des Fördervereins ist es möglich, von etwa 1860 bis heute nahezu die gesamte Entwicklung der Mode und Technik im Beinbekleidungssektor aufzuzeigen. Außer etwa 80.000 relevanten Objekten zur Technik- und Strumpfgeschichte ergänzen nochmals tausende von Begleitexponaten aus dem Bereich der Werbung, Produktions- und Werbefilme sowie historische Kostüme und Originale bedeutender Modezeichner und Modefotografen diesen Bestand textiler Zeitgeschichte, der ständig ergänzt und erweitert wird. Von etwa 1870 bis heute ist somit nahezu jegliche Entwicklung der textilen Mode im Bereich Damen-, Herren- und Kinderstrümpfe mit zahlreichen Exponaten aufzeigbar. Einzelexponate sind ausreichend vorhanden, um auch weiter zurückliegende Epochen zu dokumentieren. Eine maschinengeschichtliche Dokumentation mit den wichtigsten Maschinen zur Herstellung von Beinbekleidung, vom hölzernen Handwirkstuhl des 18. Jahrhunderts bis zum computergesteuerten Einzylinder-Strickautomaten der Gegenwart ist möglich. Von unschätzbarem Wert ist auch die aus tausenden von Einzelmustern mit ausführlicher Beschreibung ihrer Herstellung bestehende und weltweit wohl einmalige Strickmustersammlung, die sowohl Strick- und Wirktechnikern als auch vor allem Designern aus allen Bereichen der textilen Fertigung als überragendes Musterarchiv zur Ansicht und Anregung zugänglich gemacht werden soll.
Erstellung der Grob- und Detailkonzeption für das Museum und weitere Ausstellungen: Die große Anzahl von Exponaten, zumindest für das 19. und 20. Jahrhundert, lässt den Aufbau eines Museums mit dynamischen Strukturen zu. Lediglich etwa 35% des Museums sollen als Festeinrichtung gestaltet werden. In verschiedenen Abteilungen wird die mode-, zeit- und technikgeschichtliche Entwicklung der Beinbekleidung fragmentarisch aufgezeigt. Den Hauptkern des Museums soll aber ein variabel zu gestaltendes Wechselausstellungssystem bilden. Die im Festeinrichtungsteil der einzelnen Abteilungen des Museums angeschnittenen Themenbereiche sollen hier in thematischen oder zeitgeschichtlichen Ausstellungen, die im Turnus von etwa ein bis eineinhalb Jahren ausgetauscht werden, das Thema Beinbekleidung vertiefen. Nicht eine Festeinrichtung, die leider allzu schnell ihre Attraktivität verliert, steht im Vordergrund, sondern ein dynamisches Museum, dessen Projekthaftigkeit grundlegendes Merkmal in der Ausführung sowie der Gestaltung sein soll. Die Vorteile dieser Konzeption liegen in einem beständigen Wechsel, der nicht nur eine bleibende Attraktivität des Museums garantiert, sondern sich auch aus der spezifischen Situation der Sammlung erklärt. Nur so kann der immense Bestand von insgesamt etwa 200.000 Exponaten nach und nach sachgerecht aufgearbeitet und in ansprechender Form einer breiten Öffentlichkeit temporär zugänglich gemacht werden. Die befristete Exposition garantiert auch einen besseren konservatorischen Schutz der zum Großteil lichtempfindlichen Exponate. Das Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte wird als ein "selbstführendes Museum" konzipiert. Der Besucher soll sich darin ohne fremde Hilfe orientieren und den Zugang zur Strumpf-, Technik- sowie Zeit- und Alltagsgeschichte auf möglichst "spielerische" Weise finden. Gleichwertig soll die Beinbekleidung von Damen, Herren und Kindern Gegenstand des Museums sein. Dabei soll auf eine möglichst kindgerechte Umsetzung in Thematisierung und Gestaltung besonderer Wert gelegt werden, da die Zielgruppen von Kindern und Jugendlichen im deutschen Museumswesen bislang leider zu wenig Berücksichtigung finden. Begleitende Publikationen zu den themenbezogenen oder chronologischen Ausstellungen sollen darüber hinausgehend die Aufbereitung der Geschichte der deutschen Strumpf- und Strumpfmaschinenindustrie sowie der Textil-, Mode- und Alltagsgeschichte in der Form eines sich ständig erweiternden Kompendiums auch über die Dauer der einzelnen Ausstellungen hinaus ermöglichen. Es wäre denkbar, die im Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte gezeigten Ausstellungen als Wanderausstellung auch anderen Museen zur Verfügung zu stellen.
Finanzierung der Grundlagen des Museums: Der Förderverein kann die komplette inhaltliche Aufarbeitung finanzieren, d.h. die wissenschaftliche und sachgerechte Inventarisierung der historischen Bestände, die Ausarbeitung der Grob- und Detailkonzeption, die Thematisierung und wissenschaftliche Ausarbeitung der Inhalte für die Einrichtung und die Exponatauswahl für den Festeinrichtungsteil des Museums. Bisher wurden seit 1992 Mittel in Höhe von über 1 Mio. EUR in das Projekt investiert.
Finanzielle Unterstützung zum weiteren Ausbau des Museums, resp. zur Organisation von Wechselausstellungen: Verständlicherweise sind dem "Förderverein zur Pflege der Geschichte der Deutschen Strumpfindustrie e.V." finanzielle Grenzen gesetzt, die es leider nicht ermöglichen, ein eigenes Museum komplett zu finanzieren und zu erhalten zumal es leider immer schwieriger wird, in Deutschland im textilen Bereich noch Gewinne zu erwirtschaften. Entsprechend wird zur Realisierung eines Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte, resp. eines "Deutschen Strumpf Museums" ein Kooperationspartner benötigt. Dennoch wird der Förderverein versuchen, das Museum, auch wenn es etabliert ist, weiter zu unterstützen, etwa durch Mittel, die in einem dem Museum angegliederten Direktverkauf in Form eines Factory Outlet erwirtschaftet werden können. Ferner ist daran gedacht, den Direktverkauf von Strumpfwaren durch die Einbeziehung von Wäsche- und Miederwaren, Bademode und verwandten Artikeln zu ergänzen.
Anforderungen an einen Kooperationspartner/Träger des Museums: Die Trägerschaft des Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte sollte im kommunalen Bereich liegen. Voraussetzung dazu wäre die Bereitstellung eines geeigneten Gebäudes, bevorzugterweise eine alte Fabrik oder Industrie-Anlage, wobei auch andere Gebäude durchaus vorstellbar sind. Erwartet wird weiterhin die Übernahme der Kosten für die Einrichtung des Museums und den laufenden Betrieb.
Standort: Der zukünftige Standort des Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte kann de facto überall in Deutschland gelegen sein, wichtiger als ein historischer Anknüpfungspunkt ist eine zentrale, publikumswirksame und gut erreichbare Lage. Der geographische Schwerpunkt der deutschen Maschenindustrie lag und liegt noch im Süden Deutschlands in Baden-Württemberg und im Allgäu. Eine geographische Nähe zum Sitz des das Projekt tragenden "Förderverein zur Pflege der Geschichte der Deutschen Strumpfindustrie e.V". in Stuttgart und zur Projektleitung und der wissenschaftlichen Bearbeitung im Zentraldepot in Reutlingen wäre natürlich vorteilhaft, ist aber keinesfalls eine Bedingung.
Dabei kann das Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte nicht nur ein überregional bedeutsames Textil-Museum werden, sondern darüber hinaus auch ein Zentrum für Zusammenkünfte von Vertretern der deutschen Strick-, Wirk- und Strumpfindustrie. So könnten etwa die Sitzungen des Fachzweiges Strick- und Feinstrumpfindustrie im Gesamtverband der deutschen Maschen-Industrie, Stuttgart, in dem neuen Zentrum durchgeführt werden. In diesem speziellen Fachzweig sind u.a. die deutschen Produzenten von Strumpfwaren zusammengeschlossen. Auch Treffen von Technikern der deutschen Strumpfindustrie anlässlich der so genannten Betriebsleiteraussprachen könnten hier stattfinden. Diese Gespräche werden durch das Textilforschungsinstitut in Denkendorf (ITV) koordiniert. Hersteller von Garnen, Spezialfasern wie Elasthanen oder Mikrofasern für die Strumpfindustrie könnten ihre Schulungen und Präsentationen im neuen Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte durchführen. Ferner wäre vorstellbar, dass sowohl Fortbildungsveranstaltungen von Berufsschullehrern zur Thematik Textil-, Maschen- und Bekleidungsindustrie als auch Veranstaltungen zur Nachwuchs-Werbung für die textilen Berufe im zukünftigen Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte bestens aufgehoben wären.
Falls Sie weitere Informationen wünschen und Interesse an einer Kooperation zum Aufbau des Zentrum Deutsche Strumpfgeschichte, setzen Sie sich in Verbindung mit: Förderverein zur Pflege der Geschichte der Deutschen Strumpfindustrie e.V Herr Jörg Bahner oder per E-Mail: Projektleitung (at) deutsches-strumpfmuseum.de
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