Zur Geschichte der Naturfasern

Bis zur Entwicklung synthetischer Garne musste zur Garnherstellung auf pflanzliche und tierische Fasern wie Leinen, Wolle, Baumwolle und Seide zurückgegriffen werden. Entsprechend waren die Strümpfe bis Ende des 19. Jahrhunderts ausschließlich aus Naturfasern erstellt.

Seide war während der Napoleonischen Kriege (1803-15) schwer erhältlich, entsprechend wurden Ersatzstoffe in feinen ägyptischen Baumwollgarnen gesucht.

1817 konnten mit Hilfe eines englischen Patentes Baumwollfäden, die durch eine Gasflamme geführt und dadurch die abstehenden "Strohfilamente" abgebrannt wurden, weicher gemacht werden, so dass die derart behandelte Baumwolle einen "seidigen" Griff bekam.

1844 erfand John Mercer einen Herstellungsprozess, der Baumwolle mit Hilfe von kaustischer Soda besser färben ließ.

1845 wurde Kunstwolle durch die Aufbereitung von verspinnbaren Wollfasern aus Woll-Lumpen hergestellt.

1890 wurde dieses Verfahren von Horace Lowe verbessert, Baumwolle konnte nun glänzend gefärbt werden und erhielt eine seidenähnliche Optik.

Seit 1750 ist eine Masseneinfuhr von Baumwolle festzustellen.

  1. Mechanische Garnherstellung als
Grundlage der industriellen Strumpffabrikation
  2. Kunstseide
  3. Nylon
  4. Perlon
  5.Dederon
  6. Helanca
  7. Weitere synthetische Garne zur
Strumpfherstellung: Strickstrumpfgarne
  8. Weitere synthetische Garne zur
Strumpfherstellung: Feinstrumpfgarne
  9. Das Neueste von Gestern -
Die Entwicklung geht weiter